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Erdöldestilate mit höherem FlammpunktPETROLEUM ist der griechische Name für Erdöl, wird in deutsch aber für Gemische aus Alkanen mit Ketten aus 10 bis 18 Kohlenstoffatomen benutzt. Gemische in dieser Art werden im Englischem PARAFFIN OIL oder KEROSENE genannt, wobei der Begriff KEROSIN in deutsch wiederum nur für speziellen Flugzeugkraftstoff benutzt wird, dessen Alkane alle aus fast gleichlangen Ketten bestehen, der Flammpunkt liegt bei 38°C, und der Schwefelanteil ist recht hoch. Petroleum bekommt man auch als GRILLANZÜNDER oder LAMPENÖL, allerdings variieren je nach Hersteller die Zusammensetzungen und damit die Brenneigenschaften und der Reinheitsgrad. Der Flammpunkt liegt zwischen 55°C und 100°C. Es sollte kaum riechen. Petroleum reizt die Haut, und kann (wie alle Erdöldestilate) auch in der reinsten Form lebensgefährliche Lungenschäden verursachen. Petroleum ist ölig, schmierig und verdunstet kaum. Wegfliegende Tropfen brennen im Flug weiter, und können weiterbrennen, wenn sie auf einen Untergrund mit Dochtwirkung kommen. Der Geruch von Petroleum hält sich lange, auch wenn sauberes Petroleum relativ geruchsarm ist. DIESEL ist ähnlich wie Petroleum hauptsächlich ein Gemisch aus Alkanen mit Ketten aus ca. 9-22 Kohlenstoffatomen, jedoch hat es einen hohen Anteil gesundheitsschädlicher Stoffe und Zusätze. Es verbrennt russig mit orangener Flamme, stinkt und der Rauch ist ungesund. Der Flammpunkt liegt bei 60°C und der Zündpunkt liegt bei 250°C. PARAFFIN war früher ein Sammelbegriff für alle Alkane, heute wird er im Deutschen für Gemische mit Alkanen mit mehr als 20 Kohlenstoffatomen benutzt. Je länger die Ketten werden, desto dickflüssiger und schwer entflammbarer werden die Gemische. Paraffine werden zum Beispiel als künstliches Kerzenwachs genutzt. Mehrfach gereinigtes Petroleum, wie es Feuerspucker verwenden, wird auch oft als Parafin bezeichnet. Alle Fluids auf Erdölbasis sind schwer wasserlöslich. Versucht man sie mit Wasser zu mischen, setzt sich das Fluid oben ab, es sei denn es wird emulgiert, wodurch dann Salben, Cremes, Lotions etc. entstehen. Eine interessante Möglichkeit, die Konsistenz von Fluids zu verändern, ist das Gelieren. Das macht man mit einem Kieselsäure-Granulat, das als "Jelly-Fix" im Handel erhältlich ist. (z.B. bei www.feuershow.de) |
Brennflüssigkeiten für Firedancer |