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Brennflüssigkeiten für Firedancer

Da die Unterschiede zwischen den einzelnen Brennstoffen recht unklar sind, und die Namen selbst bei den Herstellern nicht einheitlich verwendet werden, kommt es leider immer wieder zu Verwechslungen.

Ich unterscheide prinzipiell zwischen Brennfluids:

Manche Brenneigenschaften lassen sich schon aus der Gefahrenklasse eines Stoffes erkennen.

Das englische Wort FUEL bedeutet einfach nur Brennstoff, es kann also auch Holz damit gemeint sein. ERDÖL (englisch PETROL, in manchen Sprachen NAPHTA) ist hauptsächlich ein Gemisch aus verschieden langen Kohlenwasserstoffketten, die ALKANE genannt werden. Viele Brennstoffe (z.B. Benzine oder Petroleum) werden durch Destillieren von Erdöl hergestellt (das wird manchmal mit UN 3295 gekennzichnet).
Beim Raffinieren entstehen Erdöl-Destilate, deren Kohlenwasserstoffketten eine ähnliche Länge haben. Je länger diese Ketten sind, desto fester und schwerer entflammbarer wird der Stoff. Die hier angegebenen Werte sind grobe Richtwerte, je nach Hersteller gibt es da grosse Schwankungen. Auch der Anteil an Giftstoffen, wie Schwefelverbindungen oder Benzole, ist vom jeweiligen Produkt abhängig.

Kurzkettige Alkane mit einem oder wenigen Kohlenstoffatomen (METHAN, ETHAN, PROPAN, BUTAN), sind bei Raumtemperatur gasförmig und sehr leicht entflammbar. Sie können explodieren, wenn das Mischungsverhältnis mit Sauerstoff stimmt. Von sich aus sind sie geruchslos, zur Unfallverhütung werden aber Geruchsstoffe hinzugefügt.
Das Erdgas aus der Leitung ist hauptsächlich Methan und Ethan, während Propan und Butan in Gasflaschen verkauft wird.